Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) klar

Offizielle Amtseinführung des neuen NNA-Direktors

Im Beisein von rund 150 Gästen führte die Staatssekretärin im Niedersächsischen Umweltministerium, Almut Kottwitz, den neuen Direktor der NNA, Dr. Eick von Ruschkowski, offiziell in sein Amt ein.

Kolleginnen und Kollegen aus dem Niedersächsischen Umweltministerium, dem NLWKN und den Großschutzgebieten, Führungskräfte der anerkannten Naturschutzverbände in Niedersachsen, von Stiftungen, aus der Wirtschaft und der Politik: Rund 150 Gäste waren am gestrigen Tag (19.04.) der Einladung gefolgt, im Beisein der Staatssekretärin aus dem Niedersächsischen Umweltministerium, Almut Kottwitz, feierlich die offizielle Amtseinführung des neuen Direktors der NNA zu begehen. Nach dem Grußwort der Staatssekretärin teilte Christina von Haaren, Professorin für Umweltplanung an der Leibniz Universität in Hannover, humorvoll und wertschätzend ihre Erinnerungen an die Zeit des Kennenlernens mit von Ruschkowski mit dem Publikum. Dieser wurde nach seiner Doktorarbeit zur Akzeptanz von Großschutzgebieten Mitarbeiter an ihrem Institut, bevor er für den Bundesvorstand des NABU in Berlin tätig wurde.

Fachlich hob Prof. Dr. Christina von Haaren in ihrem Vortrag auf die Bedeutung einer adressatengerechten Kommunikation für eine erfolgreiche Vermittlung von Zielen und Maßnahmen des Naturschutzes ab. Sie verwies auf aktuelle Forschungen der Universität Yale, deren Ergebnisse nahe legen, dass gerade für die Vermittlung der oft hoch-komplexen Themen des Naturschutzes Ansätze aus der Verhaltensökonomie genutzt werden könnten, um bei Menschen sinnvolle Entscheidungen „anzustoßen". Diese sogenannten Nudges - „Anstupser" - dienen dazu, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen.

Naturschutzkommunikation - ein Thema, das auch dem neuen Direktor der NNA ein besonderes Anliegen ist. Eine Professionalisierung des Naturschutzes durch eine verstärkte Einbeziehung der Sozialwissenschaften, insbesondere zur Stärkung der kommunikativen Kompetenzen, würde die naturschutzfachlichen Fortbildungen, seit Jahren qualitatives Markenzeichen der NNA, ideal ergänzen, so von Ruschkowski. Und auch als „Think Tank" möchte der neue Direktor die NNA ausbauen und fernab vom tagespolitischen Geschäft Raum für kritisch- konstruktive Debatten um die Weiterentwicklung des Naturschutzes bieten. Darüber hinaus nannte von Ruschkowski die Verknüpfung mit den regionalen Akteuren in der Lüneburger Heide, die er als „Freilandlabor" von unschätzbarem Wert für die NNA sieht, die stärkere Unterstützung des ehrenamtlichen Naturschutzes und transnationale Projekte, die von besonderer Bedeutung für das wechselseitige Lernen seien: Seine Bilanz nach den ersten 50 Tagen Amtszeit zeigt - an Ideen mangelt es dem neuen Direktor der NNA nicht.


Dr. Eick von Ruschkowski im Gespräch mit der Staatsekretärin im nds. Umweltministerium Kottwitz  
Gespräche  
Gespräche  
Gespräche  
Gespräche  
Markus Nipkow und Prof. Dr. Johannes Prüter  
Gäste vom Hof Tütsberg  
Eingeladene Gäste  
Gäste aus dem Forstamt Sellhorn  
Gespräche  
Eingeladene Gäste  
Staatsekretärin im nds. Umweltministerium Kottwitz  
Gastvortrag von Prof. Dr. Christina von Haaren  
Dr. Eick von Ruschkowski und Prof. Dr. Christina von Haaren  
Musikalischer Rahmen bei der Amtseinführung  
Dr. Eick von Ruschkowski  
Staatsekretärin im nds. Umweltministerium Kottwitz, Dr. Eick von Ruschkowski und Prof. Dr. Christina von Haaren  
Johann Schreiner und Olaf Ahrens  
Gespräche  
Gespräche  
Gespräche  
Kutschfahrt  
Auf zur Kutschfahrt  
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