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Invasive Pflanzenarten – was bedeuten sie für die biologische Vielfalt?

in Zusammenarbeit mit der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Veranstaltungs-Nr.

82/2009

Zum Thema

Invasive, aus Naturschutzsicht problematische, gebietsfremde Pflanzenarten werden als eine der größten Bedrohungen der biologischen Vielfalt angesehen, da sie Ökosysteme massiv verändern können. Einige Arten enthalten auch für den Menschen gefährliche Gifte oder verursachen Schäden in der Landwirtschaft und im Gewässerschutz.
Im Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD, Rio 1992) ist in Artikel 8h der Umgang mit invasiven Neophyten geregelt. Die Unterzeichnerstaaten (auch Deutschland) haben sich darin verpflichtet "…soweit möglich und sofern angebracht, die Einbringung nicht heimischer Arten … zu verhindern, zu kontrollieren oder ggf. zu beseitigen". Aktuell wird dies durch das neue Bundesnaturschutzgesetz in § 40 nun bundeseinheitlich geregelt.
Was ist in Deutschland in Bezug auf invasive Pflanzenarten bisher unternommen worden? Wie stellt sich die Situation in Niedersachsen dar? Was ergibt sich aus der Gesetzesnovelle für die einzelnen Länder? Welches sind die Prognosen für invasive Pflanzenarten im Zeichen des Klimawandels?
In der Veranstaltung wollen wir diese und weitere Fragen erörtern und mit Ihnen diskutieren.

Leitung

Dr. Renate Strohschneider, NNA

Teilnahmegebühr

55 € inkl. Mittagessen sowie Tagungsgetränke

Teilnehmerkreis

Vertreter des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes, Grünflächenämter, Gartenbau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft

Programm

bis 09.45 Uhr

Anreise

10.00 Uhr

Begrüßung und Einführung

10.15 Uhr

Zwischen Aktionismus und Laisser-faire: Stand und Perspektiven des Umgangs mit invasiven Pflanzenarten in Deutschland und Europa
Dipl.-Biol. Frank Klingenstein, Mitglied der AG NEOBIOTA, Bonn

11.00 Uhr

Pause

11.15 Uhr

Invasive Pflanzenarten in Niedersachsen – ein Überblick
Dr. Eckhard Garve, Geschäftsbereichsleiter Naturschutz, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Betriebsstelle Süd, Braunschweig

12.00 Uhr

Umgang mit invasiven Pflanzenarten nach der Novelle des BNatschG: was kommt auf die Länder zu?
Dr. Stefan Nehring, Bundesamt für Naturschutz, FG Botanischer Artenschutz, Bonn

12.45 Uhr

Mittagessen

14.00 Uhr

Erfassungs-, Kontroll- und Managementsysteme gebietsfremder invasiver Pflanzenarten
Dr. Marten Winter, Universität Fribourg, Schweiz

14.45 Uhr

Umfang und Erfolg der Bekämpfung invasiver Neophyten – ein Überblick
Dr. Hartwig Schepker, Wissenschaftlicher Leiter Botanischer Garten und Rhododendron-Park Bremen

15.30 Uhr

Pause

15.45 Uhr

Das Projekt Ambrosiafreies Berlin
Dipl. Met. Thomas Dümmel, Meteorologisches Institut der FU Berlin

16.30 Uhr

Invasive Pflanzenarten aus Sicht einer Kommune – Erfolge und Rückschläge bei der Bekämpfung invasiver Neophyten
Dipl.-Ing. Ulrich Schmersow, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Landeshauptstadt Hannover

17.15 Uhr

Abschlussdiskussion

17.45 Uhr

Ende

Damit wir alles gut vorbereiten können, melden Sie sich bitte möglichst bis zum 03.11.2009 für die Veranstaltung an.
Online-Anmeldung

Noch Fragen oder auf der Suche nach einer Mit-fahrgelegenheit?
Ich helfe Ihnen gerne:

Termin: 17.11.2009

Ort: Camp Reinsehlen, 29640 Schneverdingen

Drüsiges Springkraut

Anmeldung

Der Tagungungsort
Camp Reinsehlen

Artikel-Informationen

Ansprechpartner:
Barbara Schultz

Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz
Veranstaltungsorganisation
Camp Reinsehlen
29640 Schneverdingen
Tel: 05198/9890-76
Fax: 05198/9890-95

E-Mail an Ansprechpartner/-in

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