Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) klar

Tagungsort Camp Reinsehlen

Zu Zeiten des Dritten Reiches als Flugplatz genutzt, war das Camp Reinsehlen nach dem Zweiten Weltkrieg Ort der Verwaltung britischer Streitkräfte. 50 Jahre lang nutzten die alliierten Soldaten das Camp und auch Flächen des Naturschutzgebietes zu militärischen Übungen. Nach Auslaufen des "Soltau-Lüneburg-Abkommens" (SLA) im Jahre 1994 wurden die Flächen wieder für den zivilen Gebrauch hergerichtet.

In Teilen der ehemaligen Gebäude des britischen Militärs ist nun die NNA untergebracht. Die umgestalteten Gebäude sind heute Büros und Tagungsstätte für Seminare und Fachtagungen der Akademie. Für größere Veranstaltungen stehen die rote und weiße Halle (ehemalige Panzerhallen) und ab 2017 eine weitere Veranstaltungshalle zur Verfügung.

Magerrasen
Auf dem ehemaligen Übungsgelände hat sich eine typische Vegetation eingestellt: Der Magerrasen beherbergt Pflanzen wie Thymian, Johanniskraut oder Heidenelken, es gibt dort zahlreiche Heuschreckenarten und Bodenbrüter. Das Gebiet hat einen besonderen Schutzstatus erhalten (§28a NNatG), der zeitweise das Betreten der Fläche erlaubt.
Und wenn der Wind durch die Gräser fegt, hat diese Fläche - der größte zusammenhängende Magerrasen Niedersachsens - eine fast prärieähnliche, karge Ausstrahlung.


Büro- und Tagungsgebäude der NNA im Camp Reinsehlne  
Das Camp Reinsehlen zur Zeit des Soltau-Lüneburg-Abkommens aus der Luft  
Nissenhütten im Camp Reinsehlen aus der Zeit des Soltau-Lüneburg-Abkommens  
Hotel Camp Reinsehlen  
Beweidung der Magerrasen mit Heidschnucken und Ziegen  
Büro- und Tagungsgebäude der NNA im Camp Reinsehlne  
Der Blick vom Gasthaus auf die weiten Magerrasen  
Die Rote und Weiße Halle  
Blühender Magerrasen  
Heidenelken  
Beweidung der Magerrasen mit Heidschnucken und Ziegen  
Vor dem Sturm  
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