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Umweltschutz ist Heimatschutz?

Strategien rechtsextremer Ideologien im Rahmen von Umweltbildung und Naturschutzverbänden aufdecken und entgegenwirken


Nr. 18-G-09

Eine (fälschliche und unzulässige) Verbindung mit völkischem, nationalistischem und faschistischem Gedankengut ist Teil der Historie des Naturschutzes in Deutschland. Obwohl die Aufarbeitung hier weitestgehend abgeschlossen ist, bieten Natur- und Umweltschutzthemen noch immer Ansatzpunkte für die menschenfeindlichen Ideologien Rechtsextremer.

Die Fortbildung geht auf die Entstehungsgeschichte des Natur- und Umweltschutzes sowie der Lebensreformbewegung ein, analysiert das Konzept des Heimatschutzes als Teil der rechten Umweltideologie und erläutert die Ansatzpunkte von Rechtsextremen im zivilgesellschaftlichen Engagement und in der umweltpolitischen Diskussion.

Dabei werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, in der Bildungs- und Vereinsarbeit rechtsextreme Bezüge zu Naturschutzthemen zu erkennen, zu benennen und fundierte Gegenargumente zu entwickeln.

Wir wollen Antworten auf folgende Fragen bieten: Wie sehen Präventionsstrategien aus? Wie können sie ganz praktisch insbesondere in ehrenamtlich getragenen Strukturen umgesetzt werden? Welche Hilfestellungen werden benötigt, um die Präsenz rechtsextremer Ideologien im Naturschutz zu verhindern?

Leitung:
Farina Stucke & Helen Schepers, Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Schneverdingen
Yannick Passeick, Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN)

Teilnahmegebühr:
kostenfrei (exklusive Mittagessen und Tagungsgetränke)
Bitte bringen Sie ihre eigene Verpflegung mit.

Das detaillierte Programm als PDF zum Download

Damit wir alles gut vorbereiten können, melden Sie sich bitte möglichst bis zum 16.11.2018 an. Vielen Dank.

Der Weg zum Hof Möhr:

Noch Fragen?

Ich helfe Ihnen gerne:
Helen Schepers
Tel.: 05199/989-77

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