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Freiwilligeneinsatz während der Coronakrise

Stand: 11. November 2020


Bereits im Frühjahr hatte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend festgelegt:

„In konkreten Einzelfällen muss die Einsatzstelle eine Einschätzung der Gefahrenlage ggf. in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden vornehmen und eine Abwägung zwischen konkretem Gefährdungspotenzial für die Freiwilligen und der Aufrechterhaltung der dienstlichen Verpflichtungen in den Einsatzstellen treffen. Ggf. sind alternative und ungefährliche Einsatzmöglichkeiten zu prüfen“.


Erlass des Umweltministeriums regelt Möglichkeiten zum veränderten Einsatz im FÖJ

Seit November wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wieder verschärft. Im Hinblick darauf hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz nun Regelungen zum ggf. veränderten Einsatz der Freiwilligen getroffen. In begründeten Ausnahmefällen und in Abstimmung mit dem Träger sind demnach befristet zunächst bis Jahresende möglich:

· Homeoffice

· Reduzierung der Wochenarbeitszeit

· Freistellungen

· Unterbrechung des FÖJ

Eine durch Corona begründete Reduzierung der Wochenarbeitszeit oder gar Freistellung führt dabei nicht zu Minusstunden. Das Taschengeld wird in „normaler“ Höhe weitergezahlt. Anders bei einer Unterbrechung des FÖJ, während der kein Anspruch auf Taschengeld, Kindergeld und Förderung besteht. Für weitere Informationen lesen Sie bitte den Erlass vom 6.11.2020.


Generell müssen Veränderungen des Einsatzes aus der Corona-Gefahrenlage resultieren. Mangelnde Arbeit ist kein ausreichender Grund. Ist Corona-bedingt wenig zu tun, weil Umweltbildungsangebote nicht stattfinden und Ausstellungen geschlossen sind, dann könnte ein (längeres?) „Ökiglück“ helfen, also eine Hospitation in einer anderen anerkannten FÖJ-Einsatzstelle. Nähere Informationen dazu finden Sie in den Durchführungsbestimmungen zum FÖJ in Niedersachsen unter Punkt 4.1.9.


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