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Management nordischer Gänse in Niedersachsen

in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU)


Nr. 20-001

In Niedersachsen treten zahlreiche nordische Gänsearten (z.B. Bläss-, Saat-, Nonnen- und Zwerggans) während der Zug- und Rastperiode als auch zur Überwinterung auf. Niedersachsen trägt für diese eine internationale Verantwortung und damit einhergehend entsprechende Schutzverpflichtungen. Das Land Niedersachsen hat insgesamt 16 EU-Vogelschutzgebiete gemeldet, in welchen Gänse wertbestimmend sind.

Konflikte mit den Gänsen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Landwirtschaft durch den fraßbedingten Biomasseverlust und damit einhergehend den erhöhten Arbeitsaufwand für die betreffenden Flächen. In den Hauptrastgebieten der nordischen Gänse bietet das Land unter finanzieller Beteiligung der EU betroffenen Landwirten Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (AUKM) an.

Aktuell wird durch den, auf einen Landtagsbeschluss hin eingerichteten, „Arbeitskreis Gänsemanagement“ ein niedersächsisches Konzept zum Umgang mit den Gänsen erarbeitet. Dieses soll sowohl wissenschaftliche Untersuchungen sowie internationale Konzepte einbeziehen und auf belastbaren Monitoringdaten zu den Arten fußen.
Als Grundlage werden aktuell u.a. zum Monitoring (mit Zeit- und Raumbezug), zur Raumnutzung einzelner Arten und zum Einfluss durch jagdliche Störungen auf die Gänsepopulationen Daten erhoben.
Inhalt des Konzeptes werden u.a. Schutzmaßnahmen für seltene als auch der Umgang mit häufiger werdenden Arten mit Konfliktpotential durch Fraßschäden mit dem Ziel der Schadensminimierung sein.

Die Fachtagung wird Grundlagen und Untersuchungsergebnisse sowie den aktuellen Stand zum niedersächsischen Ansatz vorstellen.


Leitung:

Dr. Katrin Heuer, Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz
Dr. Heinz Düttmann, MU, Hannover

Gebühr:
90,- € inkl. Verpflegung


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Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Anforderung aus arbeitstechnischen Gründen nicht bestätigen.
Vielen Dank für Ihr Interesse.

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