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English for Environmentalists: Wildlife and Society – Transatlantic Perspectives of Wildlife Conservation in the Context of Human Dimensions

14. bis 22.03.2020
USA, verschiedene Orte

Hinweis: die Veranstaltung ist ausgebucht

Nr. 20-057

Diese Veranstaltung tritt 2020 als Praxistest an die Stelle des bisherigen Kurses "English for Environmentalists" und ändert das bislang bestehende Format. Einerseits erfolgt eine thematische Fokussierung auf den Bereich des Artenschutzes, insbesondere charismatischer Arten mit Konfliktpotential in der Landnutzung wie z.B. Wolf, Luchs, Wildkatze, Biber oder Fischotter. Das Format ist eine Fachexkursion mit einem Workshop-Anteil. Auf Einladung des U.S. Fish and Wildlife Service werden wir zunächst drei Tage im National Conservation Training Center in Shepherdstown (West Virginia) verbringen. Wichtige Fragestellungen in Bezug auf den Artenschutz werden in einem paritätisch mit US-Wissenschaftlern und-Praktikern besetzen Symposium vorgestellt und gemeinsam erörtert, um z.B. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Managementansätzen in Deutschland, Europa und Nordamerika herauszuarbeiten. Anschließend geht es in den Yellowstone National Park, wo wir gemeinsam mit Douglas Smith, dem "Vater" des Wiederansiedlungsprojektes des Wolfes dort sowie mit David Mech, der seit 50 Jahren die Wölfe Nordamerikas beforscht, zunächst in einem Workshop die Herausforderungen für das Wolfsmanagement innerhalb und außerhalb des Nationalparks diskutieren werden. Abschließend werden wir uns mit fachkundiger Hilfe im Nationalpark selbst nicht nur auf die Suche nach Wölfen, Wapiti-Hirschen und Bisons begeben, sondern auch erfahren, welche Herausforderungen die Präsenz dieser Tiere für das Nationalparkmanagement mit sich bringen.

Neben der Vermittlung englischsprachiger Kompetenz soll diese Veranstaltung auch der besseren Vernetzung der deutschen Naturschutzakteure untereinander sowie mit ihren amerikanischen Berufskolleginnen und -kollegen dienen.

Teilnahmevoraussetzungen: Das Format der Veranstaltung ist keine Urlaubsreise, sondern eine Fachveranstaltung. D.h. die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt nach verschiedenen Kriterien, die eine möglichst vielfältige thematische Zusammensetzung sicherstellen. Darüber hinaus sind Teilnehmende verpflichtet, bei mindestens einem der beiden Workshops eine aktive Rolle einzunehmen, z.B. mit einem Vortrag über ihr jeweiliges Arbeits- oder Forschungsgebiet. Die Vorträge werden in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsleitung thematisch festgelegt, im Vorfeld erstellt und dabei von den Mitreisenden einer Begutachtung unterzogen.

Kosten: ca. € 1.150 Euro für Programm und Unterkunft ohne Flüge. Die Mahlzeiten sind teilweise bereits komplett enthalten. Die Transatlantikflüge sowie die Inlandsverbindung müssen von den Teilnehmenden selbst gebucht werden. Dies ermöglicht zum einen für jede teilnehmende Person eine individuelle Reiseplanung sowie günstigere Flugtarife als ein Gruppenticket.

Zielflughäfen für die Hinreise sind die drei Flughäfen im Großraum Washington (Washington Dulles (IAD)/ Washington National (DCA) / Baltimore (BWI)), es werden gemeinsame Treffpunkte vereinbart, so dass die individuelle Reiseplanung darauf abgestimmt werden kann. Für den Inlandsflug werden drei mögliche Flugverbindungen genannt, von denen eine verbindlich gebucht werden muss. Der offizielle Teil der Veranstaltung endet am Samstag, den 21. März, es erfolgt ein Transport zum Flughafen nach Bozeman, Montana (BZN), von wo aus eine Ab-/Weiterreise möglich ist. Weitere Informationen erfolgen nach bestätigter, verbindlicher Anmeldung.

Leitung:
Dr. Eick von Ruschkowski, Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz

Das detaillierte Programm als pdf zum Download

Die Anerkennung der Veranstaltung als Bildungsveranstaltung nach § 10 Abs. 1 des Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetzes ist beantragt.


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