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Natur und Kultur in der Lüneburger Heide: Ökosystemleistungen und Biodiversität in extensiv bewirtschafteten Kulturlandschaften

In Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg und dem Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide e.V. (VNP)



Nr. 18-J-02

Kulturlandschaften mit Lebensraumkomplexen aus extensiv genutzten Äckern, Heiden und Offenland-Wald-Übergangsbereichen erbringen herausragende Ökosystemdienstleistungen, so z.B. die Speicherung von Kohlenstoff oder Stickstoff, Neubildung von Grundwasser oder sozioökonomische Leistungen. Sie haben zudem einen hohen Freizeit- und Erholungswert und repräsentieren ein für Mitteleuropa besonders wertvolles kulturelles Erbe. Überdies beherbergen sie eine große Anzahl an heute zunehmend gefährdeten und für nährstoffarme Lebensräume charakteristische Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Gleichwohl sind solche Kulturlandschaften gegenwärtig durch Faktoren wie Lebensraumfragmentierung, Stickstoffeinträge und den Klimawandel gefährdet.

Im Rahmen des interdisziplinär ausgerichteten und von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie für Umwelt, Bau, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderten Projektes „ÖkoKult" werden die von diesen Kulturlandschaften erbrachten Ökosystemleistungen im Zusammenhang mit der für sie typischen Biodiversität qualitativ und quantitativ untersucht sowie neue und adaptive, den genannten Gefährdungsfaktoren Rechnung tragende Management- und Restitutionsverfahren entwickelt. Alle zu entwickelnden Verfahren werden zugleich im Hinblick auf ihre Finanzierbarkeit, ihre planungsrechtliche Umsetzbarkeit, ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit und damit auch im Hinblick auf ihre Umsetz- und Übertragbarkeit auf andere Regionen bewertet.

Die Veranstaltung greift diese Themen allgemeinverständlich aufbereitet auf und gibt einen ersten Einblick in die Ergebnisse auf den Untersuchungsflächen in der Lüneburger Heide.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Vorhabens „ÖkoKult" gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide durchgeführt.

Leitung:
Dr. Eick von Ruschkowski, Naturschutzakademie
Prof. Dr. Werner Härdtle, Leuphana Universität Lüneburg
Dipl.-Forst-Ing. Mathias Zimmermann, VNP, Bispingen

Gebühr: auf Anfrage



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