19.05.2026
Digitale Veranstaltung, 10 - ca. 12 Uhr
Projekt Otterland
Digitales Kurzformat
19.05.2026, 10 - ca. 12 Uhr:
Projektvorstellung
Deutschland wieder Otterland – Die bundesweite Vernetzung von Gewässerlandschaften für den Fischotter
(Eva Schmidt, Referentin im Projekt Otterland; Ronald Siegmund-Stuckenberg, Biologische Station Haseniederung; Stephanie Jütersonke & Dr. Annegret Grimm-Seyfahrt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
(Eva Schmidt, Referentin im Projekt Otterland; Ronald Siegmund-Stuckenberg, Biologische Station Haseniederung; Stephanie Jütersonke & Dr. Annegret Grimm-Seyfahrt, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Der Fischotter war einst ein weit verbreiteter Bewohner unserer Gewässer, jedoch hat die Zerschneidung, Zerstörung und Verschmutzung natürlicher Fließgewässer, sowie die direkte Bejagung zu einem starken Bestandsrückgang geführt. In vielen Bundesländern Deutschlands galt er sogar als ausgestorben. Obwohl sich die Bestände regional langsam erholen, ist der Fischotter in Deutschland noch immer als „gefährdet“ eingestuft.
Deshalb haben sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) und sechs weitere Naturschutzorganisationen für das „Projekt Otterland“ zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Wiederausbreitung des Fischotters in Deutschland in südwestlicher Richtung zu begleiten und durch die Wiedervernetzung von Gewässerlandschaften die Fischotterpopulation zu unterstützen. In neun Modellregionen werden Maßnahmen ergriffen, um die Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu verbessern und Gefahrenstellen, Probleme und Konflikte in diesen Regionen zu verringern. Dafür wird unter anderem eine bestehende Datenbank aus dem Artenschutzprogramm Fischotter Sachsen weiterentwickelt. Auf Grundlage bisheriger Erfahrungen werden Maßnahmen zur Beseitigung von Gefahrenstellen umgesetzt. Fachakteure sollen fortgebildet und sensibilisiert werden, Kompetenzen gestärkt und die weitere Öffentlichkeit für den Fischotterschutz und die Vernetzung von Gewässerlandschaften begeistert werden. Gefördert wird das Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Der Vortrag ist Teil der Digitalen Kurzformate. Hier finden Sie alle Themen, eine Übersicht über die Termine sowie weitere Infos: Übersichtsartikel der Digitalen Kurzformate
Eine vorherige Anmeldung zu den jeweiligen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.
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