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Zusammenarbeit mit großem Potenzial

Der neue Beirat der Naturschutzakademie tagt zum ersten Mal


Bildrechte: nna, S. Eilers
Besuch des Staatssekretärs im Nds. Umweltministerium, Frank Doods, auf Hof Möhr am 12.02.2018, links Akademiedirektor Dr. Eick von Ruschkowski
Großes Interesse an der Zusammenarbeit und eine lebendige Diskussionsatmosphäre von Beginn an: Am Freitag letzter Woche hat sich der neue Beirat der Alfred Toepfer für Naturschutz im Rahmen einer digitalen Sitzung konstituiert. Die neuen Mitglieder wurden begrüßt von Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Umweltministerium.

13 Mitglieder, fachlich bewusst breit gefächert, gehören dem Beirat an: Jeweils ein Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Landwirtschaftskammer, der Landesforsten, des Bundesverbandes Naturschutz, der Vorsitzende des FÖJ-Beirats sowie jeweils drei Verteter und Vertreterinnen von Universitäten und aus den anerkannten Naturschutzverbänden. Hinzu kommt jeweils ein Vertreter der Stiftung des Vereins Naturschutzpark und des Heidekreises. Als Vorsitzende wurde im Rahmen der gestrigen Sitzung Prof. Dr. Jaqueline Loos von der Leuphana Universität gewählt; ihr Stellvertreter ist der Umweltreferent des Niedersächsischen Landkreistages, Dr. Lutz Mehlhorn.

Staatssekretär Doods, der die Mitglieder digital zugeschaltet aus Hannover begrüßte, nannte den fachlich breit aufgestellten Beirat einen Garant für die Qualität. Unter Bezug auf den „Niedersächsischen Weg“, das aktuelle Naturschutzprogramm des Niedersächsischen Umweltministeriums, das ganz wesentlich auf einem kooperativen Miteinander beruht, illustriere die Art der Zusammensetzung des Beirats eine Haltung, die ein erfolgreicher Naturschutz brauche: „Es ist wichtig, auch unterschiedliche Positionen auszutauschen und auszuhalten – und nicht nur übereinander zu reden. Es gilt, die Erwartungen aller Beteiligten zu erkennen und gemeinsam konstruktive Lösungen zu entwickeln.“

Welche Rahmenbedingungen es braucht, um zu einem Schulterschluss kommen zu können – diese Frage ist auch für Eick von Ruschkowski zentral. Der Direktor der Naturschutzakademie freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Beirat, der mindestens einmal im Jahr tagen wird. Der erste Termin steht schon fest: Im September diesen Jahres werden die Beiratsmitglieder in die Ausgestaltung des Jahresprogramms 2022 der Akademie einbezogen.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Susanne Eilers

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