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FÖJ und Corona

Stand: 23.Oktober 2020


Aktuell spitzt sich die Infektionslage durch das Corona-Virus wieder zu. Dies verlangt allen FÖJ-Beteiligten Besonnenheit, Flexibilität, Geduld und Verständnis für die unterschiedlichen Sorgen und Nöte ab.

Eine Reihe von Landkreisen und kreisfreien Städten innerhalb Niedersachsens zählen inzwischen zu sogenannten Risikogebieten, weil die 7-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 50 Neuinfektionen liegt. Orientierung geben das Dashboard des RKI sowie die Inzidenz-Ampel des Landes Niedersachsen.

Vor diesem Hintergrund steht die Durchführbarkeit der bevorstehenden Präsenzseminare im FÖJ in Frage. Ob Präsenzseminare stattfinden können oder nicht, wird für jedes Seminar individuell entschieden und zwar jeweils am Montag der Vorwoche.

  • Liegt das Tagungshaus zu diesem Zeitpunkt in einem Risikogebiet, wird das Seminar abgesagt.
  • Kommen 50% oder mehr der Teilnehmenden aus einem Risikogebiet (Wohnsitz und/oder Sitz der Einsatzstelle) oder sind erkrankt, wird das Seminar abgesagt.
  • Kommen beide Teamende aus einem Risikogebiet oder sind erkrankt und kann keine Vertretung gefunden werden, wird das Seminar abgesagt.

Kurzfristige Absagen sind leider trotzdem möglich, falls sich die Lage in der jeweiligen Region während der Woche dramatisch verschlechtert.

Soweit Präsenzseminare stattfinden, ist eine unterschriebene Infektionsschutz-Erklärung Voraussetzung für die Teilnahme. Darin bestätigen die Freiwilligen unter anderem, dass sie sich in den letzten zwei Wochen in keinem Corona-Risiko-Gebiet aufgehalten haben.

Dies entspricht zum Einen den Anforderungen der Hygienekonzepte zahlreicher Tagungshäuser, und soll zum Anderen das Risiko für die Freiwilligen begrenzen, die im Seminar zusammenkommen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass sämtliche Corona-bezogenen Maßnahmen und Empfehlungen im FÖJ zwei Grundsätzen folgen:

  • Die Sicherheit der Freiwilligen hat oberste Priorität.
  • Durch Corona begründete und unvermeidbare Einschränkungen können nicht den Freiwilligen angelastet werden, entstehende Nachteile sollen möglichst aufgefangen werden.

Als Träger des FÖJ richten wir uns bei unserer Arbeit nach den Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsämter.

In ihren jeweiligen Einsatzstellen arbeiten die FÖJ-Teilnehmenden bislang im regulären Umfang mit. Zum Teil weichen ihre Aufgaben von früheren Jahren ab, weil z.B. weniger Umweltbildungsangebote laufen und stattdessen mehr praktisch im Naturschutz gearbeitet wird. Wo Anpassungen nötig waren und sind, besprechen Einsatzstelle und Freiwillige miteinander die aktuellen Einsatzmöglichkeiten. Im Falle einer Gefahrenlage werden die örtlichen Gesundheitsbehörden hinzugezogen. Vorerkrankungen und die besondere Fürsorgepflicht für minderjährige Freiwillige sind dabei zu beachten.

Wie sich die Lage weiter entwickeln und den weiteren Verlauf des FÖJ 20/21 beeinflussen wird, kann niemand vorhersagen. Als Träger bemühen wir uns, alle relevanten Informationen zeitnah weiterzugeben. Bei Fragen ist das FÖJ-Team gern ansprechbar.

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