11.02.2026
Digitale Veranstaltung, 10 - ca. 12 Uhr
Die Bedrohung von Feuersalamanderpopulationen durch Infektionen mit dem Hautpilz Bsal - Erfahrungen aus Hessen
Digitales Kurzformat
11.02.2025, 10 - ca. 12 Uhr:
Seit einigen Jahren breitet sich in Westeuropa der aus Asien stammende Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans aus. Bei Kontakt mit Feuersalamandern (Salamandra salamandra) infiziert der Pilz den Schwanzlurch und innerhalb weniger Tage stirbt das Tier. Gleichermaßen betroffen sind Kammmolche (Triturus cristatus) und in vielen Fällen auch Bergmolche (Ichthyosaura alpestris). Die ersten Infektionswellen gab es vor über 10 Jahren in den Niederlanden und in Belgien. Bsal-Ausbrüche gab es seitdem auch in Deutschland. Betroffen sind bisher Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen. Im Jahr 2025 gab es den ersten bestätigten Bsal-Nachweis in Niedersachsen.
Im Vortrag berichten Nathalie Walz und Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek über den Verlauf der Infektionswellen in Hessen und über die bisher entwickelten Strategien zur Prävention und zur Öffentlichkeitsarbeit.
Nathalie Walz ist im Nationalpark Kellerwald-Edersee in Nordhessen für die Koordination aller Forschungs-- und Eindämmungsmaßnahmen zuständig.
Hans-Peter Ziemek von der Universität Gießen leitete von 2018 bis 2025 das hessische Artenschutzprojekt Feuersalamander.
Der Vortrag ist Teil der Digitalen Kurzformate. Hier finden Sie alle Themen, eine Übersicht über die Termine sowie weitere Infos: Übersichtsartikel der Digitalen Kurzformate
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