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FÖJ macht Schule

Das Freiwillige Ökologische Jahr an Ganztagsschulen (GTS)...

... ist mit gut 50 Plätzen inzwischen ein fester Bestandteil des FÖJ in Niedersachsen. Junge Menschen haben hier die Chance, Schule von einer anderen Seite kennen zu lernen und in die pädagogische Arbeit hinein zu schnuppern. Als Einsatzstellen beteiligen sich sowohl Ganztagsschulen als auch Umweltbildungseinrichtungen, die mit Ganztagsschulen kooperieren.

In der Regel bieten Ganztagsschulen ihren Schülerinnen und Schülern am Nachmittag verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AGs) an. Die Betreuung einer oder mehrerer solcher Nachmittags-AGs ist Kernaufgabe der FÖJ-Teilnehmenden. Klassiker mit Bezug zur Ökologie sind sicherlich die Schulgarten- und Teich-AGs. Das Themenspektrum ist aber vielfältiger: Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) engagieren sich Schulen z.B. für Biodiversität, Klimaschutz, Müllvermeidung, gesunde Ernährung, fairen Handel.

Wie im sonstigen FÖJ auch, werden die Teilnehmenden in ihrer Einsatzstelle von einem Mentor / einer Mentorin unterstützt und angeleitet. Zusammen mit dieser fachkundigen Person oder mit einer Lehrkraft leiten sie die AGs zunächst gemeinsam an. Nach einer intensiven Einarbeitungsphase und soweit sich die Teilnehmenden das zutrauen, übernehmen sie diese Aufgabe im Laufe des Jahres zunehmend selbstständig. Das nötige fachliche und pädagogische Know-how wird auch in den begleitenden FÖJ-Seminaren vermittelt.

Besonders interessant ist diese FÖJ-Sparte...

... für junge Menschen, die überlegen einen pädagogischen Beruf zu ergreifen. Sie können sich in diesem Bereich ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Am Ende des FÖJ ist der Berufswunsch dann entweder gefestigt oder konnte vor Beginn eines Studiums korrigiert werden. Aber auch wer kein Lehramtsstudium anstrebt, sondern einfach Lust hat, Schülerinnen und Schülern ein Jahr lang ökologische Themen näher zu bringen, ist im FÖJ an GTS richtig.

Das Wichtigste zum FÖJ an GTS auf einen Blick:

  • Die Tätigkeit an den Ganztagsschulen füllt mit Vor- und Nachbereitung den Hauptanteil der Arbeitszeit. Der Rest wird in den "normalen" Arbeitsbereichen der jeweiligen Einsatzstelle absolviert, z.B. werden die Lehrkräfte in anderen Bereichen unterstützt, Tiere auf dem Schulgelände versorgt, der Schulgarten gepflegt, an Besprechungen teilgenommen oder auch schon mal Verwaltungsaufgaben erledigt.

  • In den begleitenden FÖJ-Seminaren werden gezielt Grundlagen und Hilfen für die Arbeit mit Schüler-AGs erarbeitet.

  • Ein Teil der 25 begleitenden Seminartage findet in Form von Hospitationsseminaren statt, bei denen in kleinen Gruppen AGs besucht und das Erlebte anschließend miteinander besprochen und ausgewertet wird.

  • Um in der AG-Betreuung Kontinuität zu gewährleisten, müssen die FÖJ-Teilnehmenden ihren Urlaub weitgehend in der schulfreien Zeit nehmen! Ebenso wird ein Teil der FÖJ-Seminare in die Schulferien fallen.

  • Erfahrungen in der Jugendarbeit (JuLeiCa etc.) sind hilfreich, aber nicht Bedingung. Interesse an der Arbeit mit Kindern schon!

Wer sich für ein FÖJ an Ganztagsschulen interessiert, kann in unserer Einsatzstellen-Liste gezielt nach den hierfür angebotenen Plätzen filtern.


Artikel-Informationen

07.03.2019

Ansprechpartner/in:
Carlo Engstfeld

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