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Projekte im FÖJ

Freiraum zu lassen für die Entwicklung und Umsetzung eigener Projekte, gehörte von Anfang an zum Konzept des FÖJ in Niedersachsen. Hierfür steht den Teilnehmenden bis zu 20% ihrer Arbeitszeit zur Verfügung, also durchschnittlich ein Tag pro Woche.

Beim FÖJ-Projekt steht nicht so sehr die effektive Planung und erfolgreiche Umsetzung im Vordergrund. Vielmehr soll die Arbeit daran eine „Spielwiese“ bieten, um allein oder gemeinsam mit anderen Freiwilligen zu entdecken, was machbar ist, was Spaß macht und wo man vielleicht an Grenzen stößt. Umfang und Thema bestimmen die Freiwilligen selbst. In den begleitenden FÖJ-Seminaren wird Hilfestellung gegeben: bei der Ideenfindung, der Zeitplanung, Werbung, Finanzierung… Die Mentorinnen und Mentoren in den Einsatzstellen haben in der Regel Erfahrung mit Projektarbeit. Sie können beraten und unterstützen. Viele Projekte werden auch direkt in den Einsatzstellen verwirklicht.

Die Projektbeschreibungen, die die Freiwilligen im Nachgang an die Naturschutzakademie senden, verdeutlichen die Vielfalt der Vorhaben und zeigen darüber hinaus den Mehrwert für die jungen Leute. Hier einige Beispiele aus den letzten Jahren:

Gestaltung unserer Forschungsstation

Während der ruhigeren Nachsaison kamen Lena Nachreiner und Lena Gaide auf die Idee, die bisher kahlen Wände der zur Einsatzstelle Nationalparkhaus Wangerland gehörenden Forschungsstation aufzuwerten. „Mit der neuen Ausstellung haben wir uns verewigt und einen wichtigen Teil für unsere Einsatzstelle geschaffen.“

Bau eines Insektenhotels

FÖJ-Teilnehmerin Johanna Prahl nutzte die Winterpause ihrer Einsatzstelle, dem MoorIZ Wedemark-Resse, und wurde handwerklich tätig. „Mein Projekt sollte etwas mit Tieren zu tun haben. Da ich Spaß am Bauen habe, bin ich auf die Idee gekommen…“

Knackig und frisch – kein Tier auf dem Tisch

Für den eigenverantwortlich durchgeführten veganen Kochkurs im Umweltbildungszentrum Hollen musste Anna Tammen eine Menge planen und bedenken. „Jeder Teilnehmer hat 15 Euro bezahlt, so dass wir ein Budget von 165 € hatten. Die Abrechnung hat gezeigt…“

Biodiversität in Bildern

Von Naturfilmen inspiriert griff Miriam Knospe zur Kamera und drehte einen Film. „Von schlechtem Timing, unzufrieden stellenden Lichtverhältnissen und verschwundenen Kameradrohnen abgesehen, hatte ich viele tolle Momente.“

Natürlich laut

Jonas Heidemann, Janine Panicke und Max Stolte machten ihr FÖJ auf drei Einsatzstellen der Region Weser-Ems. Gemeinsam organisierten sie einen Infonachmittag mit anschließendem Konzert in Meppen. „Anfangs hatte ich ein wenig Sorgen, dass wir es nicht schaffen, ein so großes Festival zu dritt zu planen…“

Birdwatching

Dass seine Einsatzstelle, der NABU Laatzen, sich aktuelle Daten zur Vogelwelt der Südlichen Leineaue wünschte, passte prima zu Lennart Haaks Interesse an Ornithologie. "Ich hoffe, dass meine Aufzeichnungen weiterhelfen und man so in den nächsten Jahren eventuelle Veränderungen des Bestands feststellen kann.“

Restlos glücklich

Fünf FÖJ-Teilnehmende aus der Region Hannover schlossen sich zusammen, um gemeinsam gleich mehrere und ganz unterschiedliche Aktionen zum Thema Müll durchzuführen. „Aus einer Projektarbeitsgruppe ist eine tolle Freundesgruppe entstanden.“

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