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FÖJ und Corona

Nachdem die Corona-bedingten Beschränkungen stufenweise gelockert wurden, bleibt dennoch das Risiko einer zweiten Infektionswelle. Die Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsämter prägen daher weiterhin unseren Alltag, auch im FÖJ.

In ihren jeweiligen Einsatzstellen arbeiten die FÖJ-Teilnehmenden inzwischen wieder im regulären Umfang mit. Zum Teil weichen ihre Aufgaben von früheren Jahren ab, weil z.B. weniger Umweltbildungsangebote laufen und stattdessen mehr praktisch im Naturschutz gearbeitet wird. Wo Anpassungen nötig waren und sind, besprechen Einsatzstelle und Freiwillige miteinander die aktuellen Einsatzmöglichkeiten. Im Falle einer Gefahrenlage werden die örtlichen Gesundheitsbehörden hinzugezogen. Vorerkrankungen und die besondere Fürsorgepflicht für minderjährige Freiwillige sind dabei zu beachten.

Die Seminare im FÖJ 20/21 werden sich deutlich von denen früherer Jahre unterscheiden. Die wesentlichsten Abweichungen:

  • Bei Präsenzseminaren wird jede Seminargruppe in zwei Teilgruppen aufgeteilt, um Abstansdregeln und Hygienekonzepte der jeweiligen Tagungshäuser einhalten zu können.
  • Von den 25 gesetzlich vorgeschriebenen Seminartagen werden 13 online absolviert.
  • Hiervon werden 5 Tage als Online-Seminare innerhalb der Seminargruppe stattfinden und so von der Gruppe gemeinsam gestaltet werden können.
  • Bei den sogenannten Online-Modulen können sich die Teilnehmenden hingegen gruppenunabhängig für angebotene Themen im Gesamtumfang von 8 Tagen entscheiden.

Auf diese Art hoffen wir, den Teilnehmenden spannende Inhalte und Gruppengefühl bieten zu können, und aber gleichzeitig für mögliche Entwicklungen gewappnet zu sein und ggf. flexibel reagieren zu können.

Wie sich die Lage weiter entwickeln wird, kann aktuell niemand sicher sagen. Diese Situation verlangt allen FÖJ-Beteiligten Besonnenheit, Flexibilität, Geduld und Verständnis für die unterschiedlichen Sorgen und Nöte ab. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass sämtliche Corona-bezogenen Maßnahmen und Empfehlungen im FÖJ zwei Grundsätzen folgen:

  • Die Sicherheit der Freiwilligen hat oberste Priorität.
  • Durch Corona begründete und unvermeidbare Einschränkungen können nicht den Freiwilligen angelastet werden, entstehende Nachteile sollen möglichst aufgefangen werden.

Als Träger bemühen wir uns, alle relevanten Informationen zeitnah weiterzugeben. Bei Fragen ist das FÖJ-Team gern ansprechbar.

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