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FÖJ und Corona

Stand: 18. August 2021


Auch im Jahrgang 21/22 hat die Corona-Pandemie weiterhin erhebliche Auswirkungen auf das Freiwillige Ökologische Jahr in Niedersachsen. Die Situation verlangt allen FÖJ-Beteiligten weiterhin Besonnenheit, Flexibilität, Geduld und Verständnis für die unterschiedlichen Sorgen und Nöte ab.

Sämtliche Maßnahmen und Empfehlungen im FÖJ folgen zwei Grundsätzen:

  • Die Sicherheit der Freiwilligen hat oberste Priorität.
  • Durch Corona begründete und unvermeidbare Einschränkungen können nicht den Freiwilligen angelastet werden, entstehende Nachteile sollen möglichst aufgefangen werden.

Als Träger des FÖJ richten wir uns bei unserer Arbeit nach den Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsämter. Wir bemühen uns außerdem, alle relevanten Informationen zeitnah weiterzugeben. Bei Fragen ist das FÖJ-Team gern ansprechbar.

1. Die Mitarbeit in den Einsatzstellen

In vielen Einsatzstellen normalisiert sich die Situation. Unter den Mitarbeitenden wie auch unter den Freiwilligen sind immer mehr doppelt geimpft. Die bekannten AHA-Regeln und Testungen gehören allerdings weiterhin zum Alltag. Manche Freiwillige arbeiten noch immer unter besonderen Bedingungen und mit veränderten Aufgaben. Dies betrifft insbesondere Tätigkeiten in der Umweltbildung.

Generell soll in jeder Einsatzstelle im Gespräch mit den Freiwilligen die Gefahrenlage abgeschätzt werden, ggf. in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden. Vorerkrankungen und die besondere Fürsorgepflicht für minderjährige Freiwillige sind zu beachten.


2. Die Seminare im FÖJ 21/22 – noch immer unter Corona-Einfluss

Nach einem turbulenten Jahrgang 20/21 waren uns Planungssicherheit und die Vermeidung von Terminverschiebungen wichtig, außerdem die Beibehaltung des bewährten Formats der Online-Workshops, allerdings in einem überschaubaren Umfang.

Auf dieser Basis ist das folgende Seminarkonzept für das FÖJ 21/22 entstanden:

  • Die ersten und zweiten Seminare sind als Präsenzseminare jeweils dreitägig geplant. Jede Seminargruppe wird in zwei Teilgruppen aufgeteilt (Mo-Mi + Mi-Fr), um Abstandsregeln und Hygienekonzepte der jeweiligen Tagungshäuser einhalten zu können.
  • Die dritten Seminare im Jan/Feb 2022 werden als fünftägige Online-Seminare mit der gesamten Seminargruppe stattfinden.
  • Die vierten und fünften Seminare im Frühjahr und Sommer 2022 sind als fünftägige Präsenzseminare mit der gesamten Gruppe geplant.
  • Ergänzt werden die Seminare durch gruppenübergreifende Online-Workshops. Die Teilnehmenden werden entsprechend ihrer individuellen Interessen Angebote im Umfang von jeweils 4 Tagen wählen können. Sie sollen in drei relativ kompakten Zeitfenster ausschließlich an Do und Fr stattfinden.

Eine graphische Übersicht finden Sie hier.

Den Seminarplan aller Seminargruppen als Gesamttabelle finden Sie hier.

Die Seminarpläne für die einzelnen Seminargruppen finden Sie hier.

Neben den Inhalten machen insbesondere das Gruppengefühl, die gemeinsame Planung des nächsten Seminars und die Neugier darauf, was den anderen Freiwilligen inzwischen so widerfahren ist, die Qualität unserer FÖJ-Seminare aus. Das auch in diesem Jahr zu schaffen, trotz Corona, Kleingruppen und der räumlichen Distanz bei den Online-Seminaren, ist unser Ziel.

3. Corona-Tests vor und während der Seminare

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, müssen Teilnehmende die nicht nachgewiesenermaßen zweifach geimpft oder genesen sind, bei der Ankunft am Seminarort eine aktuelle negative Schnelltest-Bescheinigung vorlegen. Im Laufe des Seminars wird außerdem ein Selbsttest durchgeführt, kostenfrei für die Teilnehmenden. Fällt ein solcher Test positiv aus, wird ein PCR-Test veranlasst und die Person wird von der Gruppe isoliert. Weitere Schritte liegen dann in der Hand des Gesundheitsamts bzw. können auch durch das Hygienekonzept des jeweiligen Tagungshauses vorgeben sein.

4. Online-Veranstaltungen im FÖJ

Das veränderte Seminarkonzept beinhaltet ein Online-Seminare im Gruppenverbund sowie seminargruppenunabhängig wählbare Online-Workshops. Die technischen Rahmenbedingungen sind entscheidend dafür, wie gut man sich einbringen kann und wie man die Veranstaltung erlebt. Folgende Faktoren sind wichtig:

  • Eine stabile Internetverbindung, deren Datenvolumen Videokonferenzen zulässt (Die mobilen Daten des Handys reichen hierfür i.d.R. nicht.)
  • Ein Computer/Laptop mit Mikro und Lautsprechern (Headset) und möglichst auch Kamera
  • Ein Bildschirm, auf dem man der Konferenz gut folgen und z.B. auch geteilte Präsentationen gut sehen kann (Smartphone ist dafür zu klein)
  • Eine ruhige Atmosphäre ohne Störung und Hintergrundgeräusche (Einzelbüro?)

Die Einsatzstellen unterstützen die Freiwilligen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, in dem Sie Raum, Zeit und Equipment zur Verfügung stellen. Gemeinsam sollten sie beratschlagen, wo Rahmenbedingungen am besten sind: in der Einsatzstelle, in der gestellten Unterkunft oder ggf. auch daheim. Vielleicht kann auch innerhalb der Einsatzstelle oder im Umfeld auf einen geeigneteren Arbeitsplatz ausgewichen werden? Kann ein geeignetes Gerät geliehen werden?

Sind technische Probleme und Einschränkungen zu befürchten, ist das FÖJ-Team gerne ansprechbar und hilfsbereit. Bitte rechtzeitig melden!


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